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KULTUR VON POLEN

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Kultur - Polen

Die polnische Kultur ist sehr vielfältig. Im Stil Vorromanik wurden die Burgen und Kirchen der Polanen gebaut. In der Romanik wurden die ersten Kathedralen in Gnesen, Krakau, Breslau, Kołobrzeg und Posen, Rotunda (z.B. Cieszyn, Krakau), Wehrkirchen (z.B. Strzelno) und Zisterzienser-Klöster errichtet (z.B. Tyniec). Im Zeitalter der Gotik dominierte in Polen die Backsteingotik. Der größte gotische Backsteinbau der Welt ist die Marienburg am Nogat und die größte Backsteinkirche der Welt ist die Marienkirche in Danzig.

Das goldene Zeitalter Polens begann in der Spätgotik und reichte über die Renaissance und den Manierismus bis in den Frühbarock. Aus dieser Zeit (ca. 1350-1650) stammen die bedeutendsten Bauwerke Polens, allen voran das königliche Wawelschloss in Krakau.

Zu den bedeutendsten Renaissance-Schlössern zählen Baranów Sandomierski, Krasiczyn, Łańcut, Janowiec, Krzyszopór, Pieskowa Skała, Sucha Beskidzka, Brzeg, Nowy Wiśnicz, Ogrodzieniec.

In der Zeit des reifen Barocks war die neue Hauptstadt Warschau die Mittelpunkt. Große Paläste im Versailler Stil entstanden in Warschau (z.B. das Königsschloss, Schloss Wilanów, das Radziwiłł-Palais, das Krasicki-Palais) sowie in und um Masowien (z.B. Białystok, Puławy, Rogalin, Kozlówka, Nieborów) sowie in Ostpolen. Im Spätbarock und im Rokoko entstanden in Warschau zahlreiche Kirchen (Visitantinnen-Kirche), St.-Anna-Kirche, Heilig-Kreuz-Kirche), Gärten (Łazienki-Park, Sächsischer Park, Krasiński-Park, Ujazdowski-Park) und Paläste. Große Paläste im Versailler Stil wurden in Warschau (z.B. das Königsschloss, Schloss Wilanów, das Radziwiłł-Palais, das Krasicki-Palais) sowie in und um Masowien (z.B. Białystok, Puławy, Rogalin, Kozlówka, Nieborów) sowie in Ostpolen gebaut. Damals entstanden in Warschau zahlreiche Kirchen (Visitantinnen-Kirche), St.-Anna-Kirche, Heilig-Kreuz-Kirche), Gärten (Łazienki-Park, Sächsischer Park, Krasiński-Park, Ujazdowski-Park) und Paläste.
 
Der größte polnische Komponist ist Fryderyk Chopin, der brühmteste Schriftsteller heißt Henrik Sienkiewicz, der 1905 den Nobenpreis für Literatur bekommen hat.

Kunstwerke, die mit den Bräuchen verbunden sind, umfassen die Ikonenmalerei vor allem in Podlachien, Lublin und dem Karpatenvorland

Bekannt sind auch Trachten, hauptsächlich die aus Krakau und die der Goralen.

Daneben gibt es viele traditionelle Bräuche der Lebensmittelherstellung, wie z.B. die Krakauer Brezel Obwarzynek der Schafskäse Oscypek, und Würste.

Von den traditionellen Bräuchen in der Architektur sind die Wegkapellen zu nennen, vor allem in den Beskiden und Masowien.

Mit denVerbunden polnischen Brauchtum sind auch die traditionelle Musik (jüdische Klezmer, Mazurkas, Kammermusik, Krakowiaks, Polonaisen und Polkas) sowie der Tanz (z.B. die Tanzensembles Mazowsze, Slowniki), das traditionelle Theater sowie die Mundartdichtung der Goralen, Kaschuben und Schlesier.

Pilgerreisen

95 Prozent der Polen sind katholischen Glaubens. Es gibt im Lande gut 14.000 Kirchen, Kathedralen und Klöster. Trotz der Übermacht der Katholischen Kirche existieren auch mehrere andere Glaubensrichtungen. Reisenden können wichtige Kulturdenkmäler der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften besuchen.
Czestochowa/Tschenstochau ist die geistliche Hauptstadt Polens. Zum Wunderbild der Heiligen Mutter pilgern nicht nur Wallfahrer aus vielen Regionen Polens, sondern auch aus vielen Ländern Europas und der Welt. Die größten Veranstaltungen finden jährlich am 15. August (Maria Himmelfahrt) statt.
Der zweite wichtigte Wallfahrtsort ist in Beskiden gelegenen Kalwaria Zebrzydowska. Der Kalvarienberg wurde vor fast 400 Jahren nach Jerusalemer Vorbildern angelegt. Papst Johannes Paul II. pilgerte noch als Erzbischof von Krakau dort hin. Er wurde in der Nähe, in Wadowice, geboren. Im Geburtshaus von Johannes Paul II. in Wadowice wurde ein Museum eingerichtet, das dessen Weg anhand von Dokumenten und persönlichen Zeugnissen beschreibt.
In Lichen bei Konin/Wielkopolska entstand einer der größten Sakralbauten Europas nach dem 2. Weltkrieg. Die Geschichte des Marienkults geht zurück ins Jahr 1813. Damals war der Soldat Tomasz Klosowski bei der Völkerschlacht von Leipzig schwer verletzt worden. Der Legende nach erschien ihm Maria und versprach seine Heilung, forderte ihn aber auf, ihr Bildnis in seiner Heimat aufzuhängen. Jahre später fand er ein Bild, das der Erscheinung entsprach, und hängte es im Wald von Grablin bei Lichen auf. 1852 wurde das Wunder bewirkende Bild in die Pfarrkirche verlagert, dann entstand auf dem nahe gelegenen Hügel eine neue Kirche. Rasch entwickelte sich Lichen zu einer wichtigen Pilgerstätte. Jährlich besuchen etwa eine Million Menschen den Ort .
Andere wichtige katholische Wallfahrtsstätten sind: Niepokalanow bei Warszawa (Kirche des Hl. Maksymilian Kolbe, der im Konzentrationslager umkam), Gniezno/Gnesen in Großpolen (Grab des Hl. Adalbert), Trzebnica/Trebnitz in Niederschlesien (Grabmal der Hl. Hedwig), der Anna-Berg bei Opole/Oppeln, Piekary Slaskie in Oberschlesien und das Kloster Swieta Lipka/Heilige Linde in Masuren.

Jüdische Stätten
Auf polnischem Gebiet gab es bis zum 2. Weltkrieg die größten jüdischen Gemeinden in Europa mit mehr als drei Millionen Mitgliedern. Nach dem Holocaust und nach den Auswanderungen in den Nachkriegsjahren gibt es heute noch etwa 2000 Menschen jüdischen Glaubens in Polen. Von den mehr als 1000 Synagogen der Vorkriegszeit existieren noch 42, von denen einige von den Jüdischen Gemeinden, andere als Museen genutzt werden.
Die größte Zahl von Synagogen ist im ehemals jüdischen Stadtteil von Krakau, in Kazimierz, zu finden. Die Remuh-Synagoge aus dem 16. Jahrhundert wird noch von der kleinen Jüdischen Gemeinde genutzt. In der Alten Synagoge aus dem 15. Jahrhundert gibt es heute ein jüdisches Museum und in der Isaak-Synagoge ein privates Museum. Neben der Remuh-Synagoge liegt der Alte jüdische Friedhof. In dem Viertel rund um die Szeroka-Straße haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Restaurants und Cafés angesiedelt, die jüdische Traditionen pflegen und abends Klezmer-Musik spielen. Hier findet auch jedes Jahr Anfang Juli ein großes jüdisches Kulturfestival statt. In der ul. Rabina Meisela 17 befindet sich ein Zentrum für jüdische Kultur das auch Programme für Gruppen organisiert.
In Warschau gibt es zwei jüdische Friedhöfe in den Stadtteilen Brodno und Powazki, die Nosak-Synagoge, die von der dortigen Gemeinde noch genutzt wird sowie das Jüdische Theater, das Werke in jiddischer Sprache aufführt.
In Lodz befindet sich der größte jüdische Friedhof Europas. Außerdem gibt es dort noch eine Synagoge und ein Gebetshaus. In Lublin bestehen noch eine Synagoge mit einer Gedenkkammer und ein alter jüdischer Friedhof aus dem 16. Jahrhundert. Die barocke Synagoge von Tykocin in Podlasie wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut und beherbergt heute ein Museum für jüdische Geschichte und Kultur.

Andere Glaubensrichtungen
In Polen gibt es heute noch etwa 600.000 Anhänger der orthodoxen Glaubensrichtung.
Ihre wichtigste Pilgerstätte ist das Kloster von Grabarka in Podlasie. Jedes Jahr am 19. August ziehen Tausende von Gläubigen zum Kloster auf dem Heiligen Berg. Auf dem Heiligen Berg befinden sich heute Tausende von Kreuzen der verschiedensten größen, Farben und Materialien.
Auch einige moslemische Gemeinden existieren im Osten Polens. Ihre Anhänger sind Nachfahren der Tataren, die sich im 17. Jahrhundert dort angesiedelt haben. Zwei bekannte Moscheen befinden sich in Bohoniki und Kruszyniany in der Nähe von Bialystok.

Wichtige Festivals in Polen

Weltkulturerbe

Es befinden sich insgesamt zwölf der weltweit rund 750 Stätten auf der Liste des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO in Polen. Zuletzt wurden 2003 die Holzkirchen im Süden von Malopolska/Kleinpolen aufgenommen.

Die weiteren Stätten in Polen:
– die Altstädte von Warschau, Krakau, Zamosc und Thorn
– der Kalvarienberg von Kalwaria Zebrzydowska bei Krakow
– der Bialowieski-Nationalpark
– die Ordensritterburg von Marlbork/Marienburg
– das Salzbergwerk von Wieliczka bei Krakow
– das Konzentrationslager von Auschwitz-Birkenau
– die niederschlesischen Friedenskirchen inSwidnica/Schweidnitz und Jawor/Jauer

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